Viele Herausforderungen kommen in den nächsten Jahren auf uns als Klinikum der Maximalversorgung zu. Hierzu zählen beispielsweise die voranschreitende Digitalisierung sowie der andauernde Fachkräftemangel. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, wurde das Programm "OPERATION ZUKUNFT" ins Leben gerufen. Dahinter verbergen sich zurzeit 19 Projekte, die auf vier Grundpfeilern basieren: "Personal", "Digitalisierung", "Bauliche Infrastruktur" sowie "Wirtschaftlichkeit und Prozesse".
Die Vision lautet: „Wir wollen ein modernes und wirtschaftlich gut aufgestelltes Universitätsklinikum mit zufriedenen und motivierten Mitarbeiter:innen sein – zum Wohle unserer Patient:innen entsprechend unseres UKL-Leitbildes.“
Die Förderung der Digitalisierung im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) ist zentraler Bestandteil des Programms OPERATION ZUKUNFT. Im Mittelpunkt dieser Förderung stehen der Ausbau der digitalen Infrastruktur und Maßnahmen zur Verbesserung der IT- und Cybersicherheit. Im Jahr 2022 hat das Universitätsklinikum Leipzig einen Förderbescheid in Höhe von 11 Millionen Euro zur Umsetzung dieser Maßnahmen erhalten. Damit werden bis 2024 Anschaffungskosten für Hardware, Software und zusätzliches Personal für Implementierung und Projektbegleitung finanziert.
Mit einer feierlichen Eröffnung am 6. September 2022 ist der Erweiterungsbau des Zentralen OP-Bereichs am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) in Betrieb genommen worden. Das UKL verfügt dadurch über die modernsten Operationssäle in Mitteldeutschland. Zweieinhalb Jahre An- und Umbau bei laufendem OP-Betrieb liegen hinter den Mediziner:innen und Projektteams bei der Eröffnung des OP-Erweiterungsbaus am Universitätsklinikum Leipzig. Seit 2022 verfügt das Universitätsklinikum zudem über einen neuen, hochmodernen Computertomographen (CT). In ganz Deutschland sind derzeit nur zwei Geräte dieser Bauart im Einsatz.
Grundlage des Erfolgs der Leipziger Universitätsmedizin ist die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Das Führungsteam fühlt sich ihrem Wohlergehen verpflichtet und achtet auf optimale Arbeitsbedingungen. So gelingt ein von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung geprägtes Miteinander. Offene, verständliche und zeitnahe Kommunikation und konstruktive Kritik ermöglichen einen transparenten Führungsstil, der durch Nachvollziehbarkeit und Verlässlichkeit von Entscheidungen gekennzeichnet ist. Die Universitätsmedizin Leipzig versteht sich als lernende Organisation. Kontinuierliche berufliche Qualifizierung durch zielorientierte Aus-, Weiter- und Fortbildung bildet die Grundlage für hohe Qualität und Sicherheit der medizinischen Versorgung und Forschung.
Der verantwortungsvolle Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen prägt unser Selbstverständnis und Handeln. Unsere effiziente Betriebsorganisation in Departments sichert auf der Grundlage verbindlicher Leitlinien und Standards eine hohe Prozess- und Ergebnisqualität in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Dauerhafte Wirtschaftlichkeit ist Ergebnis und Basis einer optimalen Medizin.
Der verantwortungsvolle Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen prägt unser Selbstverständnis und Handeln. Ein zentraler Bereich der Nachhaltigkeit in der Medizin ist die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks des Gesundheitswesens. Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen verursachen eine erhebliche Menge an Abfällen, Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen. Durch die Einführung effizienterer Abfallmanagementpraktiken, den Einsatz erneuerbarer Energien und die Implementierung energieeffizienter Technologien können medizinische Einrichtungen ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren.